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13. März - Gefahrgutzug des Landkreises probt den Ernstfall

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Bild:EINSATZÜBUNG Mehrere Fässer mit unbekannter Flüssigkeit mussten geborgen werden

ESENS/AH/HÄ – Zu einer Übung kam es im Rahmen eines Zugabends des Gefahrgutzuges des Landkreises Wittmund auf dem Schützenplatz in Esens. „Bei diesem Szenario war unser Auftrag, mehrere illegal entsorgte Fässer und Behälter mit uns bis dato unbekannter Flüssigkeit aus einem Entwässerungsgraben zu bergen“, erklärt Gefahrgutzugführer Horst Julius in einer Pressemitteilung.

Dazu wurde der vermeintliche Gefahrenbereich großräumig abgesperrt. Nachdem alle erforderlichen Maßnahmen zu Eigensicherung wie das Aufbauen des Dekontaminationszelt, dreifachen Brandschutz stellen und Atemschutzüberwachungsstelle einrichten ergriffen waren und auch das Zelt für die Chemikalienschutzanzug- (CSA) Träger aufgebaut war, wurde der erste Trupp zum Erkunden, Messen und Spüren vorgeschickt. Ein weiterer CSA-Trupp stand zeitgleich als „Rettungstrupp“ bereit. Nach Auswertung aller übermittelten Messdaten stand fest, dass es sich bei dem Inhalt der Fässer um Chlor handelte, so Julius.

Die Fässer wurden über eine Seilwinde von zwei weiteren CSA-Trupps geborgen und in einem Auffangbehälter gesichert. Die geborgenen Fässer wären dann in einem echten Einsatz einer Fachfirma übergeben worden.
Diese Gefahrgutübung haben Frank Weerts, der auch den Einsatz leitete, Jens Leuchtenberger und Matthias Apken ausgearbeitet. Beobachter war der Esenser Ortsbrandmeister Mark Peters. Beteiligt waren die Feuerwehren Wittmund, Eggelingen, Berdum, Burhafe und Esens mit 34 Einsatzkräften. Die gestellten Aufgaben wurden professionell gelöst. Probleme gab es jedoch beim Funk im 2-Meter-Band. Zu hoffen ist, dass das mit dem Digitalfunk vorbei ist, so Julius.

Bericht: Anzeiger für Harlingerland

Bild: Ole PielaBild: Ole PielaBild: Ole Piela